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Organspende: Beratung in der Hausarztpraxis

Eine Aussage hört Dr. med. Simone Bodenhausen seit März oft von ihren Patientinnen und Patienten: „Dafür bin ich doch zu alt! Was soll denn noch jemand mit meinen Organen?“. Daran merkt die Fachärztin für Innere Medizin: Es gibt es gibt noch viel Aufklärungsbedarf in Sachen Organspende. Denn ob jemand potentiell Organe spenden könnte oder nicht, hängt nicht vom kalendarischen Alter ab, sondern vom Zustand der Organe. „Außerdem geht es nicht immer um Herz, Leber oder Niere. Manche Menschen sind auch auf Gewebespenden angewiesen, zum Beispiel Sehnen oder Knorpel“, erklärt sie.

Die Ärztin hat einen Organspendeausweis seit sie 25 war, in ihrer Praxis war die Organspende bisher allerdings kein großes Thema. „Wir hatten immer Infomaterial und Ausweise ausliegen, aber ich habe die Patientinnen und Patienten nicht aktiv darauf angesprochen. Fragen dazu kamen ganz selten.“ Das hat sich jetzt geändert. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende wurde eine ergebnisoffene Beratung als zusätzliche hausärztliche Leistung verankert. Alle zwei Jahre können Hausärztinnen und –ärzte nun die Menschen beraten.

Bodenhausen hat die Beratung seitdem in die Gesundheitsvorsorge integriert, spricht ihre Patientinnen und Patienten darauf an, beantwortet Fragen und gibt Informationsmaterialien mit nach Hause. „Es geht nicht darum, jemanden zu einer Zustimmung zur Organspende zu bringen oder gar dazu zu drängen. Es geht um Aufklärung. Außerdem möchte ich aufzeigen, wie wichtig es ist, seine Entscheidung festzuhalten – egal, wie diese ausfällt. Das kann sich jeder in Ruhe überlegen.“

Sie hat bisher ausschließlich positive Rückmeldungen auf das Beratungsangebot erhalten. Die meisten Menschen stünden dem Thema offen gegenüber, so ihre Erfahrung. „Das liegt sicherlich auch einer verstärkten Berichterstattung in den vergangenen Jahren. Viele haben bereits Artikel darüber gelesen oder Fernsehberichte gesehen. Trotzdem gibt es noch offene Fragen – etwa, ob die Angehörigen nach einer Organentnahme noch Abschied vom Verstorbenen nehmen können. Ich glaube, dass das neue Gesetz und die hausärztliche Beratung weitere sinnvolle Bausteine sind, die Bevölkerung zu informieren.“

Das komplette Interview finden Sie hier

FSME 2022

Liebe Patienten,

seit kurzem ist unsere Nachbarstadt Solingen FSME-Risikogebiet (Hirnhautentzündung durch Zecken), wir empfehlen daher die Zeckenimpfung.

Ihr Praxisteam Dr. Bodenhausen

Ab sofort Novavax erhältlich

Ab sofort auch der neue Corona-Impfstoff von Novavax erhältlich, für Personen ab 18 Jahren

Ab sofort: 4. Impfung

Ab sofort: 4. Impfung für: Menschen ab 5 J. mit Immunschwäche, alle Bürger ab 70 J., Bewohner, Betreuer, Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen sowie in medizinischen Einrichtungen, Zeitpunkt der Impfung:  für gesundheitlich gefährdete Menschen frühestens 3 Monate nach der letzten Booster-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff, für Beschäftigte in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen : 2.  Auffrischung 6 Monate nach erstem Booster

Organspende: Beratung in der Hausarztpraxis

Eine Aussage hört Dr. med. Simone Bodenhausen seit März oft von ihren Patientinnen und Patienten: „Dafür bin ich doch zu alt! Was soll denn noch jemand mit meinen Organen?“. Daran merkt die Fachärztin für Innere Medizin: Es gibt es gibt noch viel Aufklärungsbedarf in Sachen Organspende. Denn ob jemand potentiell Organe spenden könnte oder nicht, hängt nicht vom kalendarischen Alter ab, sondern vom Zustand der Organe. „Außerdem geht es nicht immer um Herz, Leber oder Niere. Manche Menschen sind auch auf Gewebespenden angewiesen, zum Beispiel Sehnen oder Knorpel“, erklärt sie.

Die Ärztin hat einen Organspendeausweis seit sie 25 war, in ihrer Praxis war die Organspende bisher allerdings kein großes Thema. „Wir hatten immer Infomaterial und Ausweise ausliegen, aber ich habe die Patientinnen und Patienten nicht aktiv darauf angesprochen. Fragen dazu kamen ganz selten.“ Das hat sich jetzt geändert. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende wurde eine ergebnisoffene Beratung als zusätzliche hausärztliche Leistung verankert. Alle zwei Jahre können Hausärztinnen und –ärzte nun die Menschen beraten.

Bodenhausen hat die Beratung seitdem in die Gesundheitsvorsorge integriert, spricht ihre Patientinnen und Patienten darauf an, beantwortet Fragen und gibt Informationsmaterialien mit nach Hause. „Es geht nicht darum, jemanden zu einer Zustimmung zur Organspende zu bringen oder gar dazu zu drängen. Es geht um Aufklärung. Außerdem möchte ich aufzeigen, wie wichtig es ist, seine Entscheidung festzuhalten – egal, wie diese ausfällt. Das kann sich jeder in Ruhe überlegen.“

Sie hat bisher ausschließlich positive Rückmeldungen auf das Beratungsangebot erhalten. Die meisten Menschen stünden dem Thema offen gegenüber, so ihre Erfahrung. „Das liegt sicherlich auch einer verstärkten Berichterstattung in den vergangenen Jahren. Viele haben bereits Artikel darüber gelesen oder Fernsehberichte gesehen. Trotzdem gibt es noch offene Fragen – etwa, ob die Angehörigen nach einer Organentnahme noch Abschied vom Verstorbenen nehmen können. Ich glaube, dass das neue Gesetz und die hausärztliche Beratung weitere sinnvolle Bausteine sind, die Bevölkerung zu informieren.“

Aktuelle Neuigkeiten

Aktuelle Ausstellung der Leichlinger Künstlerin Michaela Classon: Bilder in Acryl

Kontakt

Dr. med. Simone Bodenhausen
Fachärztin für Innere Medizin
Gelbfieber-Impfstelle

Gartenstraße 4
42799 Leichlingen

Tel.: 02175 - 166 00 99
Fax: 02175 - 166 00 98
Rezeptservice: 02175 - 166 00 97
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